studio aphorisma

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Kursprogramm 2013

Webkurse
Textile Rhythmen
Vom Entwurf zum Gewebe: Prozess, Inspiration, Material, Motiv


Rhythmus ist ein Begriff, der im Allgemeinen die Gliederung der Zeit oder des Raumes in veränderbarem Mass oder variablen Formen ausdrückt. Er ist eine gemeinsame sensible Eigenschaft der unterschiedlichsten Bereiche der Gestaltung und gehört dem Handwerk genauso an, wie der Kunst, der Poesie, der Musik oder der Architektur.
In der Weberei findet sich der Rhythmus in vielfältigen Formen: den sich wiederholenden Bewegungen, regelmässigen Abständen, Flächen bildenden Rapporten und Strukturen.
Wir widmen unsere Aufmerksamkeit in diesem Kurs verschiedenen Aspekten der Zeit im handwerklichen Tun, speziell dem Takt der rhythmischen, von kurzen Pausen unterbrochenen Geräusche beim Weben, einer Arbeit bei der Bewegung, Sehen, Hören und Spüren an einem Punkt zusammenwirken. Wir befassen uns auch mit Aspekten des Raumes und Aspekten der Fläche, wo Rhythmen, Wiederholungen und Intervalle zu Motiven, Texturen und Mustern werden.
Wer bereits über gute Webkenntnisse verfügt wird beim Experimentieren am Webstuhl und gemeinsamen Reflektieren festgefahrene Ideen überwinden, den textilen Horizont erweitern und neue eigene Projekte entwickeln können, die sich sowohl bereits im Kurs wie auch anschliessend zuhause umsetzen lassen. Für jene hingegen, die beim Weben Neuland betreten wird der Kurs eine Entdeckungsreise ins textile Universum sein, bei der sie sich viel Grundwissen aneignen können.
Ausgehend von den entstandenen Entwürfen werden die Webstühle gemeinsam unterschiedlich eingerichtet. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, an mehreren davon Muster zu weben.

Themen:
Inspirationsquellen aus der Natur, der Kultur und der Architektur der Umgebung
Textilentwurf ausgehend von der unendlichen Vielfalt der Bewegung, der Rhythmen, der Linien
Umsetzen der Entwürfe ins Gewebe mit geeigneten Bindungen und Materialien

 

linea

Kunstkurse
Rhythmen in der Kunst
Malerei zwischen Prozess und Gestaltung


Rhythmus ist ein Begriff, der im Allgemeinen die Gliederung der Zeit oder des Raumes in veränderbarem Mass oder variablen Formen ausdrückt. Er ist eine gemeinsame sensible Eigenschaft der unterschiedlichsten Bereiche der Gestaltung und gehört dem Handwerk genauso an, wie der Kunst, der Poesie, der Musik oder der Architektur.
Bei näherem Betrachten der Landschaft nehmen wir Schatten und Hell-Dunkel-Effekte wahr, die zahlreiche Bilder, unvermutete Rhythmen und durch das Licht hervorgehobene Details unterstreichen. Beim Malen strukturieren Pinselabdrücke, sich aneinanderfügende farbige Zeichen rhythmisch Flächen in vielen Formen: durch Wiederholen von regelmässigen- unregelmässigen Zeichen, reliefartig, als Farbrhythmen, Tropfspuren oder Flecken, Zu- und Unzufälligkeiten der Materie, die veranschaulichen, wie sich die Sprache der Malerei konstant entwickelt und sich das Spektrum ihrer Ausdrucksformen kontinuierlich erweitert.
Von Nicola Sansò individuell angeleitet können die Teilnehmenden sich jene technischen Mittel aneignen, die es ermöglichen die persönliche Ausdruckssprache zu bereichern. Jeder wird auf eigene Art mit seinen Bildern eine Erzählung gestalten und beim Malen rhythmische Zeichen setzen, Spuren der Bewegung des Körpers im Raum.
Im Atelier kann mit vielfältigen Materialien und Techniken frei experimentiert werden: Tempera, Aquarell oder Acryl, auch in Kombination mit Fotografie, Collage, Video und Mischtechniken zur Erzielung ungeahnt ausdrucksvoller Effekte.
Am Ende des Kurses werden die entstandenen Arbeiten gemeinsam ausgestellt und präsentiert, eine Gelegenheit auch für den Austausch unter einander über die im Atelier gemachten Erfahrungen.

Themen:
Kunst in Beziehung zum Raum, Kunst in Beziehung zum Umfeld
Rhythmen in der Malerei: Wahrnehmung und Gestaltung
Harmonische Gestaltung von Flächen

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